Montag, 28. Dezember 2009

24 Stunden in Frisco

Da mein Flug von Honolulu nach SAN FRANCISCO Samstag Nacht gut zwei Stunden verspätet war, blieben mir nur gut 24 Stunden in dieser 800'000 Einwohner "kleinen" Grossstadt im Süden Kaliforniens. Das Wahrzeichen dieser Stadt ist definitiv die 2,7 Kilometer lange Golden Gate Bridge, die vor gut 70 Jahren am Eingang der Bucht von San Francisco, dem Golden Gate erbaut wurde.

Golden Gate mit Brücke


Der offene Charakter dieser Partnerstadt Zürichs ist allgegenwärtig.Die Architektur der viktorianischen Häuser im Stadtkern scheint etwas inspirierendes zu haben - an jeder Strassenecke hört man Musik oder sieht Performance-Künstler und nicht nur im Stadtteil "The Mission" leben Obdachlose friedlich mit Bankern zusammen.


'Drummer' John am Ferry Building


In bereits zwei Stunden fliegt mein American Airlines Flug zurück nach Zürich ab und meiner Reise geht somit zu Ende.

Freitag, 25. Dezember 2009

Frohe Weihnachten

Vom sonnigen Hawaii aus wünsche ich allen daheim, unterwegs oder sonstwo ein schönes Weihnachtsfest und ein paar geruhsame Tage zwischen den Jahren. Für mich ist Weihnachten fern ab von der Heimat und bei 30 Grad im Schatten eine Premiere.

Merry Christmas - Frohe Weihnachten - Joyeux Noel!

Weihnachten bedeutet für mich dieses Jahr auch langsam das Ende meiner Reise - in fünf Tagen bin ich schon wieder zurück in der Schweiz. Am Ende meiner Reise werde ich über 57'000 Kilometer zurückgelegt haben:

51'193 Km mit dem Flugzeug
2'300 Km mit dem Mietwagen
2'000 Km mit dem Reisebus
1'000 Km mit dem Zug
600 Km mit dem Taxi
230 Km zu Fuss
50 Km mit der Riksha
50 Km mit dem Schiff
5 Km mit dem Fischerboot
5 Km mit dem Motarrad
In den letzten acht Wochen habe ich vieles erlebt; ich habe sechs Länder bereist, fremde Kulturen kennengelernt und - was am schönsten ist - ich habe überall netten, offenherigen Menschen kennengelernt.

Sonnenuntergang am Waikiki Beach

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen frohe Weihnachten und ich freue mich auf ein Wiedersehen in der Heimat!

Dienstag, 22. Dezember 2009

38 Fuss unter dem Meer

Neben den vielen Orten, die ich auf meiner Reise schon besucht habe, habe ich noch eine ganz andere Welt entdeckt. Bei Greg von Pro Dive Hawaii habe ich vor zwei Tagen meinen Scuba Dive gebucht.

Bereits am morgen früh um 08:00 Uhr wartete Greg mit seinem kleinen Van vor dem Hostel, um mich und noch drei andere Jungs zu der Dive Site an der MAUNALUA BAY zu fahren. Nach einer guten halben Stunde Autofahrt sind wir dort angekommen und sind nach einer weiteren Viertelstunde auf das Boot, um zu den beiden Divespots zu fahren. Ich war so nervös und aufgeregt, dass ich in der Nacht davor kaum geschlafen hatte und auch auf dem Boot spürte ich noch immer die Anspannung.

Doch auf der Bootfahrt erklärte uns Greg die absoluten Grundlagen für den ersten Tauchgang - immer weiteratmen, mit seinem Buddy zusammenbleiben, Unterwasser-Zeichensprache und Druckausgleich.

Scuba Steve :-)


Nach dem kurzen Briefing ging es bereits auf zum ersten Tauchgang und nach einer kurzen weiteren Bootsfahrt zum zweiten Tauchgang. Ich habe wundervolle Fische in den unterschiedlichsten Farben und die riesigen Hawaii'anischen Wasserschildkröten gesehen. Das Erlebnis Unterwasser ist einfach unbeschreiblich, man spürt die Schwerelosigkeit und ist wie in einer anderen Welt. Beim zweiten Tauchgang konnte ich fast 38 Minuten unter Wasser bleiben.

Samstag, 19. Dezember 2009

Aloha Waikiki

Mein Flug nach HONOLULU startete am Freitagabend um 22:30 mit rund zwei Stunden Verspätung von Sydney. Da ich auf dem Weg die internationale Datumsgrenze überschritten überschritten habe, bin ich am gleichen Tag kurz vor 12:00 Mittags in Hawaii angekommen.

Ich hätte nicht damit gerechnet, auf Hawaii so viele Wolkenkratzer zu sehen, aber ich musste lernen, dass Honolulu die zehntgrösste amerikanische Stadt ist. Von dem ziemlich in die Jahre gekommenen Flughafen in Honolulu ging es dann mit dem Shuttlebus weiter zum WAIKIKI BEACH, wo sich mein Hostel befindet.

Another beach - nice beach - Waikiki Beach ;-)


Gestern habe ich eine Wanderung auf den 232m hohen Vulkankrater DIAMOND HEAD, dem Wahrzeichen von Waikiki unternommen. Der Name geht auf englische Seefahrer zurück, die Quarzsteine mit Diamanten verwechselten. Durch die exponierte Lage bietet der Hügel einen schönen Panoramablick über die Südküste von O'AHU und wurde daher im 18. Jahrhundert von der Regierung aufgekauft und zu einem Militärstützpunkt ausgebaut. Über mehrere Treppen, Tunnel und Gänge gelangt man zu der Aussichtsplattform am Gipfel.

Honolulu und der Waikiki Beach vom Diamond Head aus


Ob dieses Motorrad wohl noch fährt?


Auf den Tipp von Rab, einem Kanadier, der auch in meinem Hostel wohnt hin, habe ich für morgen nun meinen Tauchgang gebucht. Ich bin gespannt was mich da alles erwarten wird...

Freitag, 18. Dezember 2009

Ein Tag Down Under

Gestern Nachmittag bin ich von Christchurch aus zur nächsten Etappe meiner Reise gestartet. Neuseeland hat ja teilweise schon lustige Bestimmungen und Steuern. Bevor ich die Passkontrolle passieren durfte, musste ich zunächst 25 NZD Ausreisesteuer am Bankschalter einzahlen... Der Flug nach SYDNEY dauerte ohnehin nur gute drei Stunden, wurde aber wirklich kurzweilig, da meine junge Sitznachbarin Fabienne auch aus dem Saarland stammte.

Schon lustig, denn am Vortag hatte ich bereits Felicitas aus Bad Kreuznach kennengelernt. Da reist man um die ganze Welt und trifft zufälligerweise gerade Menschen, die in den gleichen Städten gelebt haben!

Da die Wettervorhersage bereits gestern für heute Regenwetter ankündigte, bin ich auf dem schnellsten Weg vom Flughafen ins Hostel und dann direkt weiter Richtung Hafen, um mir die Harbour Bridge, das Opernhaus und das historische Stadtviertel "The Rocks" noch bei Sonnenschein anzuschauen. Der Weg vom Hostel bis zum Hafen war ein halbstündiger Fussmarch durch die Innenstadt an dem - im Vergleich zum Auckland Tower etwas alt und schäbig wirkenden - Skytower vorbei. Dafür wirken das riesige Opernhaus mit dem unverwechselbaren Dach und die 503 Meter lange Harbour Bridge umso beeindruckender.

Beim Feierabendbier in "The Rocks" hat mir David, ein Australier, der nicht glauben kann, dass man nur einen Tag "Down Under"verbringen kann die riesigen Kakerlaken Australiens gezeigt und mir vom Outback erzählt. Ja und wie es der Zufall will - auf dem Weg zurück zum Hostel habe ich noch Veronica aus San Francisco kennengelernt, die mir in zwei Wochen dann Ihre Stadt zeigen will ;-)

Sydney Harbour Bridge



Opernhaus


Den heutigen (tatsächlich regnerischen) Tag habe ich für einen Spaziergang am Darling Harbour und einem Besuch des Fischmarks in Pyrmont genutzt. Für sagenhafte 12 Franken habe ich dort ein Duzent fangfrische Austern geschlürft...

Ein Duzent frische Austern vom Fischmarkt


Skytower and Lighttower


In wenigen Stunden gehts es für mich bereits wieder weiter nach HAWAII.

Samstag, 12. Dezember 2009

Vom rauhen Westen zurück nach Christchurch

Nachdem ich nun über 2'300 Kilometer mit dem Auto auf der Südinsel Neuseelands zurückgelegt habe, möchte ich Euch gerne zeigen, welche Routenführung ich gewählt habe, um innerhalb der knappen Zeit von 12 Tagen möglichst viel zu sehen.

Von CHRISTCHURCH (I) aus sind wir zunächst rund 250 Kilometer nach Süden zum LAKE TEKAPO (B) gefahren. Am nächsten Tag legten wir weitere 250 Kilometer bis nach QUEENSTOWN (C) zurück. Nach einem Zwischenstopp in dem kleinen Dorf TE ANAU (D) sind wir bis zu der atemberaubenden Fjordlandschaft des MILFORD SOUND (E) gefahren.



Nach der Bootsfahrt in die Fjordlandschaft haben wir rund 350 Kilometer bis nach WANAKA (F) zurückgelegt. Die Kulisse aus Bergen und Seen der am Lake Wanaka gelegene Kleinstadt war einer der Drehorte von Lord of the Rings. Neben dem Purple Cow YHA, einer wirklich gemuetlichen Backpacker-Unterkunft gibt es dort das wohl gemütlichste Kino der Welt.

Die "Nebelberge" bei Wanaka


Das Kino in Wanaka mit Sofas, Sesseln und einem VW Käfer


Auf dem Weg von Wanaka nach FRANZ JOSEF (G) haben wir noch einen Abstecher zu dem kleinen Fischerdorf an der Jackson Bay unternommen. Die ganze Westküste ist durch ein rauhes Klima und einen andauernden Westwind von der Tasmanischen See geprägt.

Strand an der Jackson Bay


Eigentlich wollte ich einen Helikopterflug auf den Franz Josef Gletscher buchen um dort eine geführte Gletscherwanderung zu unternehmen, da es aber permanent an der westküste regnete, fiel dieses Unterfangen im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser und ich liess es bei einem halbstündigen Regenspaziergang an die Gletscherzunge bewenden.

Der Franz Josef Gletscher in Regen und Nebel


Die weitere Fahrt führte uns nach GREYMOUTH (H), der mit 10'000 Einwohnern grössten Stadt an der Westküste. Die Industriestadt ist bekannt für ihre Kohle- und Goldminen sowie den Abbau von Jade.

Die aufbrausende Tasmanische See am Strand bei Greymouth


Doch an einem regnerischen Sonntag bietet die Stadt kaum Plätze zum Verweilen, so dass wir uns entschlossen, am gleichen Tag über den Arthur's Pass nach CHRISTCHURCH (I) zurückzukehren. Die Passüberquerung war ein eindrückliches Erlebnis, da die Southern Alps wie eine Wetterwand wirken. Auf der Ostseite der Alpen war plötzlich Sonnenschein und blauer Himmel zu sehen. Nachfolgend noch einige Impressionen von der Umgebung Christchurchs.

Schafe, Schafe, Schafe


Grüne Landschaft und Sonnenschein am Strand östlich von Christchurch


Die restlichen Tage hier lasse ich es etwas ruhiger angehen, denn bereits Übermorgen ist meine Zeit in Neuseeland zu Ende und ich fliege weiter nach Sydney.

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Ein Land der Gegensätze

Am nächsten Tag sind wir weitere 250 Kilometer vom Lake Tekapo bis zur "Adrenalinstadt" QUEENSTOWN gefahren. Ich konnte es mir nicht nehmen lassen, dort den legendären Nevis Bungeejump von einer Plattform über einer Schlucht 134 Meter in die Tiefe zu wagen. Awesome!


Queenstown und der Lake Wakatipu



Hier der Beweis - ich bin gesprungen und ich hab's überlebt :-)


Direkt nach dem Sprung haben wir uns auf den Weg gemacht, um noch einige Kilometer bis zu dem legendären MILFORD SOUND zurückzulegen. Die durch Gletscherbewegungen entstandene Fjordlandschaft an der Westküste der Südinsel Neuseelands bietet ein atemberaubendes Panorama und wurde von der Unesco als Weltnaturerbe deklariert.


Fjordlandschaft in den Milford Sounds



Wasserfall in den Milford Sounds


Die kleine Strasse zwischen Te Anou und Milford Sound führt an zahlreichen Naturschauspielen vorbei - Gletscherzungen, die bis an die Strasse runter reichen, der spiegelklare Mirror Lake und weiteres.


Schafe, Schafe, Schafe



Der spiegelklare Mirror Lake

Montag, 7. Dezember 2009

Rund um die Südinsel

Heute sind Fabien und ich mit dem Mietwagen für unsere Tour rund um die Südinsel aufgebrochen. Nach unzähligen Telefonaten gestern haben wir schlussendlich ein günstiges Angebot für das Auto gefunden und konnten am Mittag unseren Mazda Kombi mit Automatik abholen. Da Fabien bereits in Australien im Linksverkehr gefahren ist, ist er die ersten hundert Kilometer von Christchurch aus gefahren. Nach gut 150 Kilometern habe ich das Steuer übernommen. Bisher bin ich zwar ausschliesslich auf wenig befahrenen Landstrassen gefahren, aber bis auf die Tatsache, dass die Hebel für den Scheibenwischer und den Blinker vertauscht sind, hatte ich bisher wenig Probleme mit dem Linksverkehr.

Insgesamt haben wir heute gut 250 Kilometer von der Ostküste bis zum südlich von Christchurch im Landesinneren gelegenen LAKE TEKAPO zurückgelegt. Je weiter es Richtung Landesinneres ging, desto mehr haben wir uns den SOUTHERN ALPS genähert. Die hüglige Landschaft mit einer sehr dichten Vegatation und kilometerlangen Wiesen auf denen tausende Schafe grasen ist wirklich eine Augenweide. Ich werde die Tage einige Bilder posten.


Abendstimmung am Lake Tekapo

Morgen wollen wir weitere rund 250 Kilometer bis nach QUEENSTOWN zurücklegen.

Sonntag, 6. Dezember 2009

Auf in den Süden

Nachdem ich am Freitag Abend von meinem Ausflug in den Norden nach Auckland zurückgekehrt bin, habe ich mich entschlossen, die Nordinsel zu verlassen, um die restliche Zeit auf der Südinsel zu verbringen. So bin ich gestern mit Air Newzealand nach CHRISTCHURCH, der vermeintlich britischsten Stadt Neuseeland geflogen.


Die Kathedrale von Christchurch


Den Abend verbrachte ich in zwei verschiedenen Bars mit wirklich guter Livemusik, eine Art Electronic Jazz in der einen und Rock in der anderen.

Heute habe ich zusammen mit Fabian, einem Franzosen, den ich gestern auf dem Flughafen kennengelernt habe ein Mietauto organisiert. Wir werden von morgen an zusammen im Auto die Südinsel erkunden.

Freitag, 4. Dezember 2009

Der hohe Norden

Nach meiner Ankunft in Auckland wollte wollte ich undbedingt den nördlichen Teil der Nordinsel Neuseelands erkunden. Auf der rund 450 Km langen Strecke von AUCKLAND bis nach CAPE REINGA, dem nördlichsten Punkt Neuseelands gibt es einige Landschaftlich sehr interessante Orte zu sehen.

Die Strecke von Auckland bis nach Cape Reinga


Um möglichst viel innerhalb der kurzen Zeit zu sehen, habe ich mich entschieden, diese dreitägige Tour bei Stray-Travel, einem Backpacker-Busunternehmen zu buchen. So bin ich am Mittwoch morgen mit einem Kleinbus dieser Firma in Auckland gestartet. Ursprünglich wollte ich am ersten Tag nur bis WHANGAREI (das WH wird hier wie ein F ausgesprochen) mitfahren, um dort einen Tag tauchen zu gehen. Da ich für das Tauchen jedoch einen vollen Tag einplanen müsste und der Bus jeweils erst Nachmittags dort abfährt und ankommt, habe ich das Tauchen sein lassen und bin am Mittwoch bis nach PAIHIA zur BAY OF ISLANDS weitergefahren.

Panorama in der Gegend von Whangarai


James Cook hat diese rund 60 Km lange Bucht um 1750 als erster Europäer besucht. Die Bucht beheimatet unzählige kleine Inseln und gilt als eines der schönsten Urlaubsziele Neuseelands.

Strand in Russell an der Bay of Islands


Am nächsten Tag ging es früh morgens mit dem Bus weiter bis zum nördlichsten Punkt Neuseelands, CAPE REINGA. Dort treffen der Pazifik im Osten und die Tasmanische See im Westen aufeinander. Dort ist es extrem windig und durch den Wind ändert das Wetter permanent - mal ist es durch die tiefen Wolken richtig neblig und wenige Sekunden später kann man wieder den blauen Himmel sehen.

Ausblick von Cape Reinga auf die Tasmanische See


Dies ist das andere Ende der Welt - London ist gut 18'000 Km entfernt


Neblig-mystische Stimmung, auch am Cape Reinga


Von dort aus ging es am Nachmittag über den NINETY MILE BEACH wieder zurück nach Paihia. Der Ninety Mile Beach ist zwar tatsächlich nur 58 Meilen lang, aber es bleibt ein wahnsinnig langer Strand, den man mit dem Auto (oder dem Reisebus) entlang fahren kann. An den Dünen haben wir einen Stop gemacht um Sandboarding auszuprobieren. Man klettert die rund 50 Meter hohen Sanddünen hoch, um dann auf einer Art Surfbrett liegend die Dünen hinunter zufahren. Awful experience!

Kollegen aus England, Australien und der Schweiz, die ich auf dieser Tour getroffen habe

Dienstag, 1. Dezember 2009

In Neuseeland angekommen...

Nachdem ich den den Sonntag Vormittag noch mit intensivem Sightseeing in KYOTO verbracht habe und mir dort die buddhistischen Kiyomizu-dera Tempel angesehen habe, bin ich am Nachmittag mit dem Japan Rail (JR) Shinkansen Express nach Tokyo Narita gefahren, um von dort über Brisbane nach AUCKLAND zu fliegen. Am Flughafen konnte ich dann nicht wiederstehen, als ich ein brandneues Sony Subnotebook gesehen habe. Ich habe mir schnell einen Internetzugang gesucht um den Preis mit den Schweizer Preisen zu vergleichen und da das Notebook rund 800 Franken gü:nstiger als in der Schweiz war, habe ich die Kreditkarte gezückt und habe somit doch noch ein Gadget in Japan gekauft ;-)

In Auckland angekommen habe ich direkt vom Flughafen aus meine Unterkunft reserviert. Man merkt wirklich, dass Neuseeland auf Backpacker eingestellt ist, Tino von dem Arrival Desk am Flughafen hat mir sowohl die Unterkunft als auch den Bus vom Flughafen in die Stadt organisiert. Meine Unterkunft, das "Surf & Snow" liegt direkt im Stadtzentrum und ist ein typisches Backpacker-Hostel. Mein sauberes Vierbett-Zimmer teile ich mit einem Koreaner und zwei Engländern.

Nach dem Einchecken im Hostel habe ich die Umgebung ein wenig erkundet und in einer Bar zwei Schweizer getroffen, mit denen ich noch Billiard spielen war und Sake getrunken habe.


Der Skytower, das höchste Gebäude der südlichen Hemisphäre


Heute war ich auf dem 328 Meter hohem Skytower, dem höchsten Gebä:ude der südlichen Hemisphäre und habe die Aussicht über die Stadt genossen. Im Auckland Museum habe ich mich über die Kultur der Kiwis und die Artenvielfalt von Neuseelands Flora und Fauna informiert. Kiwis sind nämlich nicht nur die Früchte, sondern auch die Ureinwohner Neuseelands und eine spezielle Neuseeländische Vogelart.


Aucklands Skyline von dem 328 Meter hohen Skytower aus



Parkanlage vor dem Auckland Museum


Morgen früh fahre ich mit dem Bus schon wieder weiter, um in den nächsten drei Tagen die BAY OF ISLANDS, den NINETY MILE BEACH und den nördlichsten Punkt Neuseelands, CAPE REINGA zu sehen. Auf dem Weg liegt in WHANGAREI ein schöner Strand, an dem ich eventuell Scuba Diving ausprobieren werde.

Samstag, 28. November 2009

Kyoto

Gestern morgen bin ich nun endlich mit dem Schnellzug die 522 Kilometer von TOKYO nach KYOTO gefahren. Die Zugfahrt dauerte nur zweieinhalb Stunden und ich bereue ehrlich gesagt ein bisschen, dass ich nicht schon frueher hierher gefahren bin.


Was ist des Pudels Kern? Verrueckte Leute in SHIBUYA



Der goldene Pavilion des ROKUON-JI Tempels



KYOTO Panorama



Meine neuen japanischen Freunde ;-)



Ich bin leider ein wenig im Stress und habe morgen noch viel vor, bevor ich nach NEUSEELAND weiterfliege. Ich werde diesen Post die Tage ergaenzen...

Dienstag, 24. November 2009

Ein paar Tage in Tokyo

On popular demand of some persons I decided to continue my blog mostly in german. But I promise to make some comments for my english-speaking readers, so you can follow the thread. If you don't understand something, please leave a comment and ask me.

Nach nun zweieinhalb Tagen in Tokyo und meinem ersten Kulturschock über ein Land, dessen Sprache ich nicht verstehe und in dem die meisten Menschen auch kein Englisch verstehen, fühle ich mich langsam wohl hier.

Die letzten Tage habe ich genutzt, um TOKYO intensiv zu erkunden. Gestern habe ich den Kaiserpalast, den Shopping Bezirk GINZA sowie AKIHABARA, die "Electric Town" gesehen. Schon beeindruckend, wie sauber, ruhig ja fast schon steril eine so grosse Stadt mit 8.5 Mio. Einwohnern sein kann! Steril wirken übrigens auch die Leute auf der Strasse, den ungefähr jeder zehnte trägt eine Atemschutzmaske.





Heute habe ich einen Ausflug nach TSUKIJI gemacht, um den Fischmarkt anzuschauen, Sushi zu essen und später die Rainbow Bridge an der Bay of Tokyo anzuschauen.





Trotz der Sprachbarrieren sind die Menschen hier sehr offen und freundlich mir gegenuüber. Gestern Abend sprach mich ein Geschäftsmann mit seinen zwei, drei Worten Englisch in der Metro an und fragte mich woher ich sei und wohin ich fahre. Es stellte sich heraus, dass er in die gleiche Richtung wie ich fährt und so versuchten wir ein wenig Small-Talk mit Händen und Füssen. Als ich dann aussteigen musste, drückte er mir einen Geldschein in die Hand. Ich lehnte ab, aber er bestand darauf. Erst als ich aus der U-Bahn raus war und er schon längst weiterfuhr, bemerkte ich, dass es ein 10'000 YEN Schein war, also ungefähr 120 Franken. Komische Welt, dachte ich mir.



Die Jungs auf dem Bild habe ich heute in einer Bar getroffen und mich immerhin halbwegs mit ihnen auf Englisch unterhalten können. Einer von Ihnen ist Auktionator auf dem Fischmarkt und bestand darauf, mich auf ein Sashimi einzuladen.

Morgen werde ich noch in Tokyo verweilen und mich am Freitag dann auf dem Weg nach KYOTO machen.

Montag, 23. November 2009

Is that really Japan?

This morning I had to get up very early to catch my bus to the Hong Kong airport and then take my flight to TOKYO NARITA. I arrived there in the afternoon. As there arrived to Cathay Pacific flights from Hong Kong at almost the same time, I first went to the wrong baggage claim and was wondering why my baggage was not there. But with the help of an airport employee I got this little riddle solved and finally got my beggage.

With my baggage I first wend to the tourist office at the airport to find an affordable accomandation for tonight. They were really helpful and finally found a mid-range hotel for about 6000 YEN in TOKYO IKEBUKURO for me. Well, it was almost a three hour journey by train and metro to get there and as I arrived, I was a little confused to find the hotel. I asked somebody on the street to help me, but she did not understand english at all. The second person I asked understood me, but also didn't speak english. But he was so friendly to come with me and show me the way to my hotel.

On my way to this hotel I was wondering why there are so many cheap hotels in the neighbourhood. There were signs offering rooms for about 2000 YEN. But only the numbers and the name "hotel" were written in english, the rest I did not understood. After checking in in to my hotel, I went out for a little walk round the neighborhood and went to one of these cheap hotels to check if they have a room available for tomorrow. But they did not speak english in this hotel. So I went to another hotel and there I found out that these rates are hourly rates. So actually I currently stay in one of Tokyos redlight districts (Wikipedia tells the same).


Seems to be a quite cheap hotel, hej?


So for tomorrow, I have to find out more about Tokyo and get a location in a more friendly neighbourhood.

Samstag, 21. November 2009

Impressions of Hong Kong

Actually my flight from Bangalore to Hong Kong was like hell as I got a cold and a running nose on my last day in India. When the plane was landing, I got such a big pressure on my ears that I thought my head will explode.

So I spent my first day in HONG KONG in the bed of my very little room without windows. But now I'm almost fine again, so the wasted day did worth. I used this day to buy a new camera and to do a lot of sightseeing here. Just take a look at my impressions above.


The area around my hostel - TSING SHA TSUI road in KOWLOON



HONG KONG HARBOUR



The sunset and me



A view to the city from THE PEAK



HONG KONG ISLAND from KOWLOON